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Commerzbank-Aktie: hohe Verluste bei Anleiheverkäufen aus GIIPS-Staaten 30.07.2012
UBS
Zürich (www.aktiencheck.de) - Philipp Zieschang und Daniele Brupbacher, Analysten der UBS, stufen die Aktie der Commerzbank (ISIN DE0008032004 / WKN 803200) unverändert mit "sell" ein.
Die Commerzbank dürfte im zweiten Quartal einen Vorsteuergewinn von 451 Mio. EUR erzielt haben. Ein schwacher Zinsüberschuss und niedrige Provisionserlöse dürften von einem starken Treasury Ergebnis als auch von einer strikten Kostenkontrolle ausgeglichen worden sein. Weitere Kostensenkungsmaßnahmen seien zu erwarten.
Die EPS-Schätzungen für 2012 seien um 30% auf 0,17 EUR gesenkt worden und für 2013 und 2014 um jeweils 24% auf 0,20 EUR sowie 0,23 EUR. Zum einen mache sich das anhaltend schwierige operative Umfeld bemerkbar, zum anderen das Schrumpfen der Einnahmen im Kerngeschäft sowie die Abwicklung von Bereichen außerhalb des Kerngeschäfts.
Die Commerzbank halte immer noch große Bestände an Anleihen aus den GIIPS-Staaten. Ein Verkauf der Positionen könnte aktuell einen Verlust von 6,4 Mrd. EUR nach sich ziehen, was 90% der derzeitigen Marktkapitalisierung entspreche. Die Kerngeschäftsaktivitäten dürften in 2013 und 2014 eine Rendite auf das materielle Sachanlagenvermögen von lediglich 8% erwirtschaften. Das 12-Monats-Kursziel werde von 1,50 auf 1,15 EUR zurückgesetzt.
Vor diesem Hintergrund sprechen die Analysten der UBS für die Commerzbank-Aktie weiterhin eine Verkaufsempfehlung aus. (Analyse vom 30.07.12) (30.07.2012/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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